Affiliate Publisher-Blacklist

Leider gibt es im Affiliate-Marketing immer wieder „schwarze Schafe“, welche sich nicht an die Richtlinien der Programm-Bertreiber halten und die Ads auf illegalen Webseiten, allen voran Torrent- oder Pornsites ausliefern. Meistens sind dies Netzwerke, welche selber bei Publishern Traffic einkaufen und dort Kunden über Tradedoubler, Zanox oder Affilinet ausliefern.

Selbstverständlich kann nun darüber gestritten werden, ob dies wirklich so negativ ist. Denn der Advertiser bezahlt schliesslich nur auf CPO-Basis und nicht auf CPM- oder CPC-Basis. Grundlegend geht es hier aber um den Imageschaden, welchen das Unternehmen erleidet und dass Werbung von Schweizer Grossunternehmen auf illegalen Seiten ein gefundenes Fressen für Journalisten ist.

Ein weiterer betrügerischer Ansatz von gewissen Publishern ist der Bereich Ad-Hijacking, bei welchem die Publisher sowohl Brand als auch URL des Advertisers als Keyword bei Google einbuchen, sowie den Anzeigentext des Advertisers kopieren und den Traffic über das Affiliate-Netzwerk auf die Advertiser-Seite leiten. Bietet der Ad-Hijacker mehr als der Advertiser für die Auslieferung, liefert die Suchmaschine den Anzeigentext mit dem höheren Gebot aus. Da es keine zwei gleichen Anzeigen unter einem Keyword geben darf, wird somit die Originalanzeige des berechtigten Advertisers verdrängt.

Da der Brand als Keyword bei Google bekanntlich gut performt und es schnell mal Conversion-Rates von 30 % gibt, verdient sich der Publisher so eine goldene Nase. Bsp. 5 Klicks für ein Sale = CHF 2.00 Ausgaben und dieser generiert eventuell ein Ordervalue von CHF 150.00. Mit einer durchschnittlichen CPO von 15 % ergibt dies eine Provision von CHF 15.00 und einen Gewinn von CHF 13.00.

Es liegt im Interesse der Netzwerke, Agenturen und Advertiser, diese Publisher zu identifizieren und aus dem Affiliate-Marketing zu verbannen. Aus diesem Grund möchten wir per sofort auf dieser Seite eine Blacklist von Publishern/Netzwerken veröffentlichen, welche unsauber arbeiten und ihre Ads auf solch genannten Seiten veröffentlichen oder Ad-Hijacking betreiben.

Dies soll als Hilfe für Affiliate-Netzwerke, Advertiser und Agenturen dienen, um bestmöglich dagegen vorzubeugen. Eine wirklich 100%ige Sicherheit wird es aber leider nie geben, auch dann nicht, wenn auf sogenannte Netzwerke verzichtet wird.

Schlussendlich liegt jedoch die Verantwortung und Entscheidung beim Kunden oder Agentur etwas dagegen zu unternehmen. Es gibt diverse Tools (Brandprotect, RefererCheck etc.) welche eingesetzt werden können.

Ist Ihnen ein Publisher/Netzwerk negativ aufgefallen? Bitte teilen Sie uns dies mittels der Kommentar-Funktion mit.